Ein Tool, das dabei hilft, der schuleigenen Innovation im Bereich des «Draussenlernens» Form und Gestalt zu geben, ist der morphologische Kasten. Ziel dieser Methode ist es, die angestrebte Innovation in abgegrenzte Teilaspekte zu zerlegen und deren Ausprägungen systematisch zu variieren. (Ender, Noriller, Strittmatter, 2013)
Im ersten Schritt gilt es, die Teilaspekte der angestrebten Innovation (z.B. Unterrichtsgefäss für das «Draussenlernen») zu bestimmen. Danach werden mögliche Ausprägungen zu den einzelnen Teilaspekten gesammelt. Die involvierten Akteure (z.B. Steuergruppe, Kollegium usw.) legen anschliessend fest, welche Kombinationen einzelner Ausprägungen möglich sind. Diese Kombinationen werden durch Pfeile oder Farben in der Matrix visualisiert. Im letzten Schritt werden die verschiedenen Kombinationen untereinander verglichen, um die optimale Lösung für den Prototypen beziehungsweise die angestrebte Innovation zu bestimmen. Die folgende Matrix zeigt exemplarisch einen morphologischen Kasten für das «Draussenlernen». Die Teilaspekte und Ausprägungen können beliebig verändert, angepasst oder erweitert werden. Die eingefärbten Felder stehen für die Kombinationen, wie sie in der «Draussenschule» in Zeihen zur Anwendung kommen.